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Reiner Weiss wurde 1967 in Köln geboren.
Studium Tonmeister, Klavier und Komposition an der Hochschule der Künste Berlin mit Abschluss 1985. |
Ab 1981 Konzerttätigkeit als Solist beim NDR Hannover, Symphonisches Orchester Berlin und WDR in Köln. 2-malig
1.Preisträger bei Kompositionswettbewerben der GEMA und des Deutschlandfunks.
1985 -`86 Amerika-Konzert -Reise. US-Premiere des eigenen Klavierkonzertes „Rhapsody In Red“ (s. Download) Diverse
Radio und Fernsehauftritte bei US-Sendern.
Bis heute: Auftritte mit eigenem Bechstein-Flügel per LKW quer durch Deutschland. Reiner Weiss besitzt mittlerweile ein
eigenes Label. Inspiriert durch seine Freiluftkonzerte enstand die "Open Classics ©" - Reihe, welche bis dato insgesamt 4 Themen umfasst. Diese Reihe ist
auch auf CD erhältlich.
Das Motto:
“Die Kunst an der Kunst ist, eine Idee in die Tat umzusetzen.“ |
“Wenn sie jetzt genau hinhören, dann sehen sie einen kleinen Tautropfen, der wie ein
Brillant an einem Grashalm in der Sonne glitzert... Pling! ...das ist die `Morgenstimmung´ von Edward Grieg.“
Nachdem der „Tautropfen“ in der oberen Lage des Flügels verklungen ist, kommen die Zuhörer langsam wieder zurück
aus ihrer Welt. Sie saßen während des Vortrages am Ufer eines Sees und waren Zeuge eines Sonnenaufgangs in Norwegen, der einen neuen Tag verkündet. Nun öffnen sie
langsam die Augen und finden sich wieder in der Fußgängerzone einer Deutschen Stadt.
Durch solch erläuternde Worte geraten jedes Mal sogar musikalisch uninteressierte in den Bann vergessener Komponisten.
Chopin, Beethoven, Mozart werden plötzlich wieder topaktuell und spannend. Komponisten, die sonst gerne abgeschaltet werden, weil deren Musik vielerorts nicht mehr
verstanden wird, bekommen wieder ein Gesicht und erhalten menschliche Züge.
Reiner Weiss bringt es auf den Punkt:
„Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann muss der Berg eben zum Propheten!“

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Mit „Berg“ meint Weiss seinen schneeweißen Bechsteinflügel, und hat damit eine tolle Idee in
die Tat umgesetzt. Er bringt ihn mittels Lkw und Hebebühne an nahezu jeden Ort. Ob im Schrebergarten bei zünftiger Grillwurst, oder auf frei schwimmender Plattform
inmitten eines idyllischen Sees bei Fackelschein.
Es ist Musik, von Menschen für Menschen komponiert. Und nicht etwa für diese Kritiker, die mit ihrer Perfektionslüsternheit
die ganze Freude daran verderben.
Reiner Weiss rückt die Ikone „Klassik“ wieder zurecht, befreit sie von der Aura der Überheblichkeit.
So lässt er es auch sich nicht nehmen, nach dem `Türkischen Marsch´ von Mozart und `Mondscheinsonate´ direkt hinterher einen BoogieWoogie zu schieben.
„Musik fängt da an wo sie Freude macht und hört da auf wo sie langweilig wird.“
Mondscheinsonate? BoogieWoogie? Beides sind für Reiner Weiss Klassiker. Musik ist eine Achterbahn der Gefühle.
Perfektion ist Gift für die Kunst. Nicht nur seit Arno Breker.
“Mögen sich doch die Kritiker das `Für-Elise´-Klingelzeichen ihrer Handys anhören, wenn sie auf Perfektion
stehen, die alten Betonköpfe". |